Verlaufsformen der experimentell-allergischen Neuritis: by Horst Wiethölter

By Horst Wiethölter

Immunologische Betrachtungen neurologischer Erkrankungen haben in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und zu viel faltigen Untersuchungen mit Modellcharakter angeregt. Im Zentrum des Interesses stand bislang die experimentell-allergische Enzephalo myelitis als zentralnervose autoimmune Entmarkungserkrankung, die entscheidende Impulse zum Verstandnis der Encephalomyelitis disse minata gegeben hat. Das periphere Pendant, die experimentell-allergi sche Neuritis, mit Entmarkung vorwiegend oder ausschliesslich der von Schwann-Zellen bemarkten peripheren Nerven, liefert ausser theoretischer Modellbildung in exklusiver Weise die probability, Entwick lung und Verlauf der Erkrankung mit elektrophysiologischen Messda ten fortlaufend zu objektivieren. Damit sind erstmals Voraussetzungen geschaffen, kontrollierte immun modulierende therapeutische Ein griffe konsequent zu uberwachen und zu prufen. Die Arbeiten waren nur moglich, weil mir viel Hilfe zuteil wurde. Ich danke Herrn Prof. Dr. J. Dichgans fur die engagierte Unterstut zung beim Aufbau eines Labors. Herr Dr. P.-J. Hulser hat mir wah rend der gesamten experimentellen section, insbesondere bei den schwierigen elektrophysiologischen Untersuchungen, tatkraftig zur Seite gestanden und warfare standiger Diskussions-und Ansprechpartner. Die gute Pflege der Tiere, begleitende histomorphologische Aufberei tungen und die Darstellung der Abbildungen verdanke ich der Hilfe von Frau A. Zurn. Bei Untersuchungen im Kontext zur vorliegenden Arbeit hat mir Herr H. Gruninger seine Erfahrung und zahlreiche Wochenenden zur Verfugung gestellt. Herrn Dr. okay. Wessei danke ich fur die Hilfe bei der Plasmaseparation und Herrn Dr. D. H. Meier fur die Kultivierung der Lymphozyten, die uns von Herrn Dr. C. Lining ton freundlicherweise zur Verfugung gestellt wurden. Herr Prof. H. Wolburg hat mir die elektronenmikroskopischen Bilder erstel

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Hallucinations

Have you visible whatever that wasn't particularly there? Heard somebody name your identify in an empty condo? Sensed an individual following you and circled to discover nothing?

Hallucinations don’t belong entirely to the insane. even more typically, they're associated with sensory deprivation, intoxication, sickness, or harm. individuals with migraines may even see shimmering arcs of sunshine or tiny, Lilliputian figures of animals and folks. individuals with failing eyesight, ironically, may possibly turn into immersed in a hallucinatory visible international. Hallucinations might be attributable to an easy fever or maybe the act of waking or falling asleep, whilst humans have visions starting from luminous blobs of colour to superbly special faces or terrifying ogres. those who find themselves bereaved might obtain comforting “visits” from the departed. In a few stipulations, hallucinations can result in spiritual epiphanies or perhaps the sensation of leaving one’s personal physique.

Humans have continually sought such life-changing visions, and for millions of years have used hallucinogenic compounds to accomplish them. As a tender health professional in California within the Sixties, Oliver Sacks had either a private and a pro curiosity in psychedelics. those, together with his early migraine reports, introduced a lifelong research into the types of hallucinatory adventure.

Here, along with his traditional splendor, interest, and compassion, Dr. Sacks weaves jointly tales of his sufferers and of his personal mind-altering stories to light up what hallucinations let us know in regards to the association and constitution of our brains, how they've got inspired each culture’s folklore and paintings, and why the potential of hallucination is found in us all, an integral part of the human .

Paediatric Neurology in Clinical General Practice: Common Neurological Problems in General Pediatrics

The overall pediatrician faces an array of medical conditions in medical perform. This quantity is meant to relieve questions about one quarter the overall pediatrician faces: universal neurological difficulties. Emphasizing the problems that this type of practitioner may possibly face in daily perform, instead of infrequent or strange stipulations, this e-book describes tips on how to continue with the scientific exam, analysis and administration of neurological difficulties in young ones.

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Sukzessive SEP-Untersuchungen jeweils nach 10minütiger Adaption an eine durch Heizstrahler vorgegebene Umgebungstemperatur läßt von 26-34°C nur eine geringfügige Latenzveränderung der einzelnen Potentiale erkennen. In diesem Temperaturbereich wird durch Autoregulation die Kerntemperatur offenbar sehr konstant gehalten und läßt sich nur mit höherer Umgebungstemperatur effektiv steigern (Abb. 21). 31 BANDPASS Abb. 19. JV25 Abb. 20. SEP über L1/2 , abgeleitet unter verschiedenen FiltereinsteIlungen In den vorliegenden Untersuchungen wurde regelmäßig eine Umgebungstemperatur von 32°C mit einem Temperaturregler und einem Infrarotstrahler eingehalten.

Zu einer Erholung mit Anstieg der Amplitude kommt es bei den meisten Tieren, sofern sie lange genug beobachtet wurden. Eine komplette Restitution ist nur einmal (L 104) bei einem TIer beobachtet worden, das sonst keinerlei elektrophysiologisch faßbare Krankheitszeichen aufwies (Abb. 43). Werden die Amplituden der M-Antwort bei der Gruppe der akuten EAN (L 201-220, Gruppe 111) im Verlauf betrachtet, erkennt man einen Amplitudenanstieg bis zum 18. Tag nach Immunisierung mit deutlichem Abfall danach.

Bei ausgeprägten Läsionen läßt sich eine rekurrente Erregung teilweise überhaupt nicht auslösen. Als Ursache dafür muß ein Leitungsblock angenommen werden, da eine Verzögerung alleine zwar den empfindlichen H-Reflex, nicht aber die FWelle verhindern kann. Die Leitungsverzögerung kann allerdings so stark ausgeprägt sein, daß die dadurch bedingte Dispersion der M-Antwort die Abgrenzung einer F-Welle unmöglich macht. Nahezu alle Verlaufskurven lassen bei ausreichender Laufzeit zunächst eine Verlängerung und dann eine Rückbildung bis zur Normalisierung der Latenz erkennen (Abb.

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