Am Abgrund - Die Chronik der Unsterblichen by Wolfgang Hohlbein, Dietmar Wunder, Audible GmbH

By Wolfgang Hohlbein, Dietmar Wunder, Audible GmbH

15. Jahrhundert: Ein kleines Dorf in Transsilvanien wird von der Inquisition in Schutt und Asche gelegt. Die Überleben werden verschleppt, nur der junge Frederic entkommt. Als er herausfindet, dass die heimtückische Tat einzig und allein dem Schwertkämpfer Andrej galt, ist es schon speedy zu spät. Aber Andrej spürt den jungen Mann auf und nimmt ihn mit auf eine abenteuerliche und unglaublich gefährliche Reise quer durch Transsilvanien.

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Io sono leggenda

Robert Neville torna a casa dopo una giornata di duro lavoro. Cucina, pulisce, ascolta un disco, si siede in poltrona e legge un libro. Eppure los angeles sua non è una vita normale. Soprattutto dopo il tramonto. Perché Neville è l'ultimo uomo sulla terra. L'ultimo umano sopravvissuto, in un mondo completamente popolato da vampiri.

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Doch wenn er ganz ehrlich war: Nach dem, was Frederic erzählt hatte, vermochte er bei den Goldenen Rittern nicht auch nur eine Schwäche zu erkennen. Es blieb ihm also nichts anderes übrig, als abzuwarten, in der Hoffnung, ein Zufall könnte ihm einen Trumpf in die Hand spielen. Gegen Mittag teilte sich die Spur. Andrej und Frederic hatten einen weiteren, in einer endlosen Kette flacher, mit spärlichem Grün bewachsener Hügel überquert. Vor ihnen fiel das Gelände steil ab und erweiterte sich am Fuße der Erhebung zu einem schmalen, aber sehr langgestreckten Tal, um auf der anderen Seite ebenso steil wieder anzusteigen.

Wenn es ihm nicht irgendwie gelang, sie in eine Falle zu locken, mußte er am Ende auf der Strecke bleiben. Aber wem war damit geholfen? Auch das hatte ihm Michail Nadasdy beigebracht: Niemals blind drauf loszuschlagen, sondern sich zuvor zu überlegen, wie er die Schwächen seiner Gegner zu seinem Vorteil nutzen konnte. Doch wenn er ganz ehrlich war: Nach dem, was Frederic erzählt hatte, vermochte er bei den Goldenen Rittern nicht auch nur eine Schwäche zu erkennen. Es blieb ihm also nichts anderes übrig, als abzuwarten, in der Hoffnung, ein Zufall könnte ihm einen Trumpf in die Hand spielen.

Etwas in ihm schrie vor Enttäuschung auf. Er wollte diesen Mann nicht töten. Nicht so schnell. Nicht so leicht. Das schwarze Feuer brannte noch immer in ihm, und diese Flamme verlangte, dem anderen Qualen zu bereiten. »Tu es ... endlich, Delãny«, stöhnte der Goldene. »Bring es ... zu ... « Seine Schwäche war nur gespielt. Unter all dem Blut und Schmutz gewahrte Andrej ein starkes, auf eine sonderbare Weise gutaussehend-brutales Gesicht. Das Gesicht eines Kriegers, der es gewohnt war, Schmerzen zu ertragen und seine Chancen abzuwägen.

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